Jury

Die Juroren sind erfahrene Musikpädagogen der Region. Die Entscheidungen der Jury sind nicht anfechtbar. Die Jury hat das Recht, bei Überschreitung der Auftrittszeit das Vorspiel abzubrechen.

JURY 2018 PIANISTEN

Benjamin Brainman

Künstlerischer Leiter des Mendelssohn-Wettbewerbs, Leiter des Wettbewerbsbüro, Vorsitzender der Klavier-Jury, Mitglied des Vorstandes, Leiter der Musikschule Schwalbach. Benjamin Brainman wurde in Kiew (Ukraine) geboren. Er absolvierte die Zentrale Musikschule für begabte Kinder in Kiew und danach sein Studium bei Prof. Altermann und Prof. Nikolajew in Gorky bei Moskau mit Auszeichnung und erwarb die Qualifikation Konzertpianist und Hochschullehrer im Fach Klavier. Es folgten Erfolge bei Ukrainischen Wettbewerben als Pianist (2. Preis) und Klavierbegleiter (Ehrenurkunde für den besten Klavierbegleiter für Streichinstrumente).  Seine Konzerte in Deutschland und Frankreich, in Russland, Ukraine und Litauen als Solopianist, als Mitglied im Frankfurter Trio, als Solist mit verschiedenen Orchestern, im Klavierduo mit seiner Frau, als Dirigent und Chorleiter, als Klavierbegleiter und als Musicalregisseur wurden von der Presse, vom Publikum und  von den Musikerkollegen in höchsten Tönen gelobt. Entsprechend breitgefächert sind auch seine pädagogische Interessen. Seine Schüler haben zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben erspielt, z.B. beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in den Kategorien Klavier solo, Klavierduo und Klavierbegleitung. Einige seiner Schüler konzertieren mittlerweile selbst, unterrichten an den Musikhochschulen in Kiew und London und an verschiedenen Musikschulen. In den Jahren 1984 bis 1992 wurde Benjamin Brainman, neben seiner Tätigkeit als Fachbereichsleiter der Klavierabteilung an einer Musikschule in Kiew, als Dozent an das Ukrainische Institut für Weiterbildung der Musiklehrer berufen und hat mehrere Musikschullehrer in den Themen „Russische Klavierschule“,„Frühmusikalische Entwicklung“, „Arbeit mit begabten Kindern“, Arbeit mit behinderten und blinden Kindern“, „Improvisation und Komposition“ unterrichtet. Die Aufnahmen seiner Vorträge werden bis jetzt für die Ausbildung der Musiklehrer in der Ukraine benutzt. Seit 1995 leitet Benjamin Brainman die Musikschule in Schwalbach am Taunus und ist seit 2006 ist er der Künstlerischer Leiter des Mendelssohn-Wettbewerbs.

Svetlana Grodzenski

Svetlana Grodzenski erhielt zwischen 1969 und 1975 ihre Ausbildung zur Konzertpianistin und Klavierpädagogin in Moskau an der Russischen Musikakademie Gnessinji (vormals Musikalisch-Pädagogisches Institut Gnessinji). Anschließend war sie Leiterin des Musikkolleg in Naltschik (Nordkaukasus), an dem sie auch als Klavierpädagogin tätig war. Viele ihrer Absolventen studierten nach ihrem Abschluss mit großem Erfolg an verschiedenen Musikhochschulen in ganz Russland. Seit 1994 unterrichtet Svetlana Grodzenski an der Musikschule Taunus. Ihre Schüler nehmen jährlich an verschiedenen Klavierwettbewerben teil und gehen vermehrt mit großem Erfolg bis zu Bundeswettbewerben. Diese bestreiten sie nicht nur als Solopianisten, sondern auch in Kammermusikbesetzungen und als Klavierbegleiter für diverse Instrumentengruppen.

Elvira Ivanchov

Frau Elvira Ivanchov unterrichtet Klavier an der Musikschule Oberursel, an der Musikschule des Rhein-Lahn-Kreises und arbeitet als Organistin in Flacht sowie als Musiklehrerin an der Realschule in Katzenelenbogen und Sophie-Hedwig-GymnasiumBoris Levantovitch

 

Junseok Alex SEO

Junseok Seo, geboren in Seoul, Südkorea, ist mit seiner Vielseitigkeit als Solist und Kammermusiker regelmäßiger Gast auf den internationalen Konzertpodien wie dem Eroica-Saal in Wien, dem Teatro Comunale di Marsala-Italien, dem Dromen Over Feest in Niederlande, dem Hauskonzert in Feldberg und dem großen Kammermusikreihe in Mannheim, sowie Festivals wie dem Kammermusikfestival-Schloss Heiligenberg und dem „Internationale Musikfestival Heidelberger Frühling“. Als Solist trat er unter Anderem mit großem Erfolg mit den Baden-Badener Philharmonikern auf. Junseok Seo darf zahlreiche Preise bei bedeutenden nationalen und internationalen Wettbewerben sein Eigen nennen, unter anderem den 1. Preis und den Ehrenpreis des Bürgermeisters der Stadt Wien beim 7. Internationalen Pianisten-Wettbewerb in Wien und den 1. Preis beim Grand Prix International et Recontre Jeunes Talents in Montrondles-Baines, Frankreich. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt der junge Pianist im Alter von sechs Jahren. An der „Seoul High School of Arts“ in Korea nahm er sein Musikstudium im Fach Klavier auf. Ab 2003 setzte er es an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Paul Dan fort, erhielt sein Diplom „Künstlerische Ausbildung“ mit Auszeichnung und für seine Leistungen ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Auch das Aufbaustudium „Solistische Ausbildung“ beendete er mit Auszeichnung. Meisterkurse, unter anderem bei Prof. Kretschmar-Fischer, Prof. Stanislav Pochekin, Prof. Felix Gottlieb, Prof. Oxana Yablonskaya (New York, Julliard Music School), Prof. Wolfgang Watzinger (Wien), Prof. Eduardo Hubert, Prof. Catherine Wickers (Frankfurt) runden seine Ausbildung ab.

Anna Tyshayeva

Anna Tyshayeva ist eine international konzertierende Solistin und Kammermusikerin und regelmäßig Gast renommierter Konzertreihen. Von der Presse wurde sie als „Poetin am Flügel“ und „Tastenkönigin“ mit „vollendeter Darbietung“ gefeiert.
Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin von Musikfestivals „Internationales KLAVIERFEST EPPSTEIN“ und „Klavierfestival in der Villa, Pinswang, Austria“. Außerdem widmet sie sich der Förderung junger Talente durch Meisterkurse für Pianisten im In- und Ausland und wird als Jurorin bei Klavierwettbewerben eingeladen. Aufgrund ihres herausragenden Talents war sie Stipendiatin der Yehudi Menuhins Stiftung „Live Music Now“ sowie der „Pestalozzi-Stiftung“ und wurde bei renommierten Musikwettbewerben ausgezeichnet, u.a.: 1. Preis beim Internationalen „Aleksander Skrjabin“ Wettbewerb in Paris, 1. Preis und Publikumspreis beim Wettbewerb der „Da Ponte“ Stiftung, 1. Preis beim DAAD-Wettbewerb

JURY 2018 STREICHER

Marat Dickermann

in Kiew (Ukraine) geboren, erhielt mit fünf Jahren den ersten Geigenunterricht. Er studierte bei  Prof. Jacob Targonskij in Riga und an der Musikhochschule in Kiew. Sein Spiel vervollkommnete er bei Prof. Abraham Stern. Meisterkurse bei Prof. David Oistrach und Prof. Juri Jankelewitsch. Nach Jahren intensiver orchester-, solistischer und kammermusikalischer Tätigkeit emigrierte er 1978 nach Deutschland und entfaltete seitdem musikalische Aktivitäten vielfältigster Art. Vom 1981 bis 2011 gehörte er als erster Geiger zum Klangkörper des hr-Sinfonieorchesters. Sein künstlerisches Profil umfasst das kammermusikalische und solistische Konzertieren gleichermaßen.
Marat Dickermanns Repertoire: Schwerpunkte sind Werke jüdischer Komponisten.
Solistische und kammermusikalische Auftritte führten ihn u. a. nach Berlin, Dresden, München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, Bremen, Weimar sowie in die Ukraine,  nach Tschechien, Slowakei, Ungarn, Griechenland, Holland, Frankreich, Italien, England, Polen, Portugal, Rumänien und Spanien. Dazu kommen Aufnahmen beim Slowakischen Rundfunk, wie auch bei den folgenden Deutschen Rundfunkanstalten: HR, MDR, SWR und Deutschlandfunk.
Marat Dickermann hat bei Thorofon Werke von Barber, Gershwin und Milhaud eingespielt.
In der Reihe „Musik aus Theresienstadt“ hat er bei Channel Classics eine CD mit Werken von Hans Krasa produziert. 1997 ist die Einspielung von Streichquartetten des verfolgten russischen Avantgardisten, Nikolaj Roslavez, bei NCC erschienen. Die CD „Hebräische Melodie“ mit Werken von Joseph Achron, Joseph  Kaminski, Alexander Weprik, Joachim Stutschewski, Lasare Saminski und Julius Engel für Violine und Klavier (mit Monica Gutman, Klavier) ist 2009 bei Zuk Records erschienen. 2011 wurde bei dem selben Verlag eine CD mit Kammermusikwerken von Bernhard Sekles eingespielt.
Marat Dickermann war Primarius des „Adorno – Quartetts, Frankfurt“ sowie Mitglied des „Trio Chagall“ (Klaviertrio).

Sabine Krams

in Frankfurt geboren, studierte zunächst bei Prof. Christoph Henkel an der Musikhochschule Freiburg (1985 Hochschulabschluss und Staatliche Musiklehrerprüfung) und ab 1985 als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes bei Prof. Janos Starker an der Indiana University Bloomington/USA (1987 Master of Music und Performer Certificate). Im zweiten Jahr ihres
Auslandsstipendiums war sie Starkers persönliche Assistentin. Von 1987 bis 1990 vervollständigte Sabine Krams ihre Studien bei Prof. Friedrich-Jürgen Sellheim an der Musikhochschule Hannover (1990 Solistenprüfung). Neben mehreren Preisen bei „Jugend musiziert“ gewann sie 1983 den Domnick-Cello-Wettbewerb. 1984 folgten Preise beim Gedok-Wettbewerb sowie beim Cello-Wettbewerb des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie e. V..
Von 1987 bis 1989 war Sabine Krams erste Solocellistin des Staatsorchesters Braunschweig und ist seit 1989 stellvertretende Solocellistin des Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchesters.
Im Deutschen Kammerorchester Frankfurt am Main wirkte sie ebenfalls als Solocellistin und trat im In- und Ausland (Japan, Südkorea und Europa) auch als Solistin auf.
Seit 1991 ist Sabine Krams Mitglied des Duo ABassionato, des Ensemble Mundanus, des MAHAGONNY Cello Quartetts, des Quartetto Gigli und Duopartnerin des Pianisten Gianluca Luisi und tritt regelmäßig solistisch wie auch in verschiedensten Kammermusik-Gruppierungen auf.
An der Hochschule für Musik Frankfurt ist Sabine Krams außerdem als Dozentin für Violoncello tätig.
Nach Ihrer umfangreichen Ausbildung in musikalischer und darstellerischer Kunst in Deutschland und den USA führt Sabine Krams seit geraumer Zeit GEDICHT-SOLO-Konzerte auf, in denen sie mit großem Erfolg Gedichte rezitiert und in ihre solistische Cellodarbietung einfügt.
Eine Reihe von Hör-Cds sind bereits im Handel erhältlich (JOYAS de Cello-Poemas de Joao Andrade Martinez). Weitere werden folgen.

Peter Taban

Peter Taban ist in Frankfurt am Main aufgewachsen. Seit Spielzeit 1983 ist er Mitglied der 1. Violinen im Hessischen Staatsorchester Wiesbaden. Sein Studium absolvierte er am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main, später an der Musikhochschule Frankfurt am Main und an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau. Seine musikalisch-pädagogische Tätigkeit, dank seiner langjährigen Erfahrung als Geigenlehrer umfasst unter anderem die Herausgabe der  „Violinschule und Werke“.